d-journal

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FOKUS

René Theiler, Olivia Ehrler und Laura Burlando können sich ein Leben ohne Closed-Loop-System nicht mehr vorstellen. Dass die Insulinpumpe Tag und Nacht am Körper getragen werden muss, wird durch die neu gewonnene Lebensqualität zur Nebensache. Ruhige Nächte dank stabiler Werte, eine gesteigerte Tagesform und verbesserte Langzeitwerte sind Fortschritte, die alle unabhängig voneinander nicht mehr missen…

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Dr. med. Stefan Fischli ist Chefarzt Endokrinologie und Diabetologie am Luzerner Kantonsspital (LUKS). Am d1abetes-day hat er zwei Vorträge über Closed-Loop-Systeme gehalten. d-journal hat nochmals nachgefragt.   In den letzten Jahren haben wir viele Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 beim Wechsel auf Closed- Loop-Systeme begleitet. Unsere Erfahrungen und auch viele Studien zeigen eine sehr…

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Während die einen offen über ihre Erkrankung sprechen, tun sich andere schwer damit. Zwei Betroffene berichten über ihre persönlichen Erfahrungen. Als Serge Widmer 2003 mit 42 Jahren von seiner Erkrankung erfuhr, betrat er kein unbekanntes Terrain: Seine Grossmutter und seine Mutter litten an Diabetes, und seiner Schwester stand er bis zu ihrem Tod im Jahr…

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Diabetes ausgelöst durch die Nebenwirkung eines Medikaments Thomas Hunziker ist 67 Jahre alt und multipel erkrankt. Durch seine polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) und die Nebenwirkungen der damit verbundenen Medikation wurde seine Bauchspeicheldrüse irreparabel angegriffen und so erhielt er 2014 die Diagnose Diabetes mellitus. Es war im November letzten Jahres, als die Spenderniere von Thomas Hunziker plötzlich…

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Seit drei Jahrzehnten lebt Ursula Egli mit Diabetes. Zu Beginn des Jahres hinterfragte sie ihr Diabetesmanagement und die damit zusammenhängenden Gewohnheiten grundlegend und stellte fest, wie viel Potenzial im Umdenken liegt. Körper und Geist danken ihre sportliche Aktivität und bewusste Ernährung. Die Diagnose Diabetes mellitus Typ 2 erhielt Ursula Egli in der Schwangerschaft, und nach…

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LEBEN MIT DIABETES

Das elektronische Patientendossier (EPD) ist seit 2021 in Teilen und seit 2023 in der ganzen Schweiz verfügbar. Stand heute kann jede Person in der Schweiz kostenlos und direkt online ein eigenes EPD erstellen. Aber was nützt mir ein EPD aus Patientensicht? Ist es schon einsatzbereit oder soll ich lieber noch etwas zuwarten? Ist es überhaupt…

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Die Westschweizer Fachgruppe für Diabetologie nahm die Qualität von rund dreissig digitalen Anwendungen zur Berechnung der Kohlenhydrate unter die Lupe. Erste Ergebnisse des seit 2020 laufenden Projekts zeigt der folgende Überblick. Ein entscheidendes Qualitätskriterium ist die Datenherkunft für die Nährstoffzusammensetzung. Welche Apps haben Sie ausgewertet? Eine vollständige Studie war nie unser Ziel. Nicht alle Apps…

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Viele Therapien im Diabetesbereich – seien es Blutzuckermesssysteme oder Insulinpumpen – erfassen heutzutage eine Vielzahl von medizinischen Daten digital. Gleiches gilt für Versichertenapps oder Ähnliches, wo Betroffene zahlreiche Gesundheitsdaten preisgeben. Wir erleben, dass die Patientinnen und Patienten sich entweder zu viele oder aber gar keine Gedanken zu dieser spezifischen Datensammlung, -speicherung und -verarbeitung machen. Was…

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Die Forschung hat inzwischen gut belegt, dass Menschen mit Diabetes in vielen Bereichen von Stigmatisierung betroffen sind. Mögen auch wichtige Fragen noch offen sein, so kann das vorhandene Wissen doch von Betroffenen, ihren Organisationen und der Forschung zum Kampf gegen das Stigma eingesetzt werden.           Der Erfahrungen von Menschen mit Diabetes,…

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Für Menschen mit Diabetes stellen sich diverse Fragen im Zusammenhang mit ihren Rechten am Arbeitsplatz. Eine spezifische, arbeitsrechtliche Regelung zu den Rechten von Menschen mit Diabetes gibt es nicht, weshalb oft eine Unsicherheit für Betroffene besteht. Wir haben uns daher die folgenden Kernfragen überlegt und aus arbeitsrechtlicher Perspektive beantwortet.           Darf…

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Dank den Fortschritten in der medizinischen und technologischen Forschung findet in der Diabetestherapie (ob für Typ 1 oder Typ 2) eine kontinuierliche Entwicklung statt. In den letzten Jahren haben mehrere vielversprechende Innovationen den Patientinnen und Patienten neue Perspektiven eröffnet. Zu erwähnen sind Insulin, das nicht injiziert wird, Wochen-Insulin, Medikamente, die auf den Appetit einwirken, und…

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Menschen, die an unbehandeltem Diabetes mellitus Typ 2 leiden, haben zu hohe Blutzuckerwerte. Diese sind über die Jahre hinweg schädlich für die Blutgefässe, die Nieren und die Nervenleitungen und führen zu einem deutlich erhöhten Risiko für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt, für Nierenversagen oder eine Erblindung und für eine Vielzahl weiterer sogenannter Folgeerkrankungen. Um diesen…

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In der Schweiz geben wir jährlich fast 15 Milliarden Franken für Medikamente, Verbrauchsmaterialien und therapeutische Apparate wie zum Beispiel Blutzuckermessgeräte und -sensoren aus, von denen viele ungenutzt im Abfall landen. Als Patientin oder Patient können Sie helfen, diese Verschwendung zu reduzieren. Eine Kundin unserer Apotheke, Frau Kohler, brachte kürzlich alte Medikamente zur Entsorgung: «Ich habe…

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Diabetesmedikamente gehören zu den Arzneimitteln, bei denen sich eine Unterbrechung der Behandlung unmittelbar auf die Lebensqualität auswirkt. Im schlimmsten Fall kann dies zu lebensbedrohlichen Situationen führen. Lieferengpässe bei Arzneimitteln gehören heute leider zum Alltag und eine kurzfristige Besserung ist nicht in Sicht. Die Gründe dafür sind vielfältig und nicht bei allen Medikamenten gleich. Während bei…

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Viele der weltweit drastisch zunehmenden Krankheiten wie Übergewicht, Stoffwechselerkrankungen, Herz-Kreislauf-Probleme, Erkrankungen des Bewegungsapparates, onkologische Erkrankungen, Gemütsleiden und neurologische Erkrankungen können heute unter anderem auf Bewegungsarmut zurückgeführt werden. Bewegung beeinflusst neben anderen Faktoren den Stoffwechsel und damit den Blutzucker. Für Menschen mit Diabetes, die ihren Blutzucker regelmässig bestimmen, ist dieser Einfluss direkt über die bestimmten Blutzuckerwerte…

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  Wie kann man den bewegungsarmen Alltag mit regelmässiger körperlicher Aktivität vereinbaren? Sicher nicht, indem man sich Bewegung als lästige Pflicht vorstellt. Das d-journal hat ein paar Anregungen für Sie zusammengestellt, um das Thema einmal entspannt und kreativ zu betrachten. 19 Uhr 54. «Ach … noch ein Artikel über sportliche Betätigung… (Seufzen)» Bertrand lässt die…

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Sport und Bewegung sind gesund. Dies gilt auch und vor allem für Menschen mit Diabetes Typ 1. Bei körperlicher Aktivität wird der Zuckerhaushalt im Körper beeinflusst. Der Insulinbedarf sinkt ab. Dies gilt nicht nur bei Sport, sondern auch bei körperlicher Belastung in der Freizeit, im Haushalt und im Beruf. Nach Bewegung und Sport kommt es…

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Wann sollten sich Menschen mit Diabetes mit dem Thema Schuhe auseinandersetzen? Von Anfang an, findet der Fachmann Hannes Peter, denn dann könnten viele Schädigungen vermieden werden. Er gibt Tipps für den Schuhkauf und zeigt, warum passende Schuhe so wichtig sind. «Viele unserer Kunden – unabhängig davon, ob sie Diabetes haben oder nicht – wählen Schuhe,…

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Bewegung löst viele positive Prozesse im Körper aus. Die Muskelmasse nimmt zu, der Blutdruck sinkt, die Cholesterinwerte werden reguliert. Aber auch der Blutzucker wird durch Bewegung positiv beeinflusst. Physiotherapie kann helfen, in Schwung zu kommen und mehr körperliche Aktivität in den Alltag zu bringen. Regelmässige Bewegung ist besonders für Menschen mit Diabetes essenziell: Die Insulinempfindlichkeit…

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ANEKDOTE

Es ereignete sich an einem verregneten Dienstagabend im Juli vergangenen Jahres. Ein Tourist aus den USA wollte mit seinem Mietwagen die Stadt Luzern erkunden. Die Navigation für die Stadtrundfahrt hatte er dem GPS-Gerät überlassen, das ihn vom Schwanenplatz auf kürzestem Weg zur Baslerstrasse führen sollte. Das Computerprogramm des Navis wählte den Weg quer durch die…

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KIND UND DIABETES

Den anderen Kindern in der Schule Diabetes zu erklären, ist wirklich nicht einfach! Als Hilfsmittel bei der Sensibilisierung für Diabetes und gegen Stigmatisierung entwickelte eine Pflegefachfrau ein originelles Holztheater. Inspiriert wurde sie vom japanischen Kamishibaï. Klopf, klopf. Ein Mädchen klopft auf den Tisch und gebietet dann leise und bestimmt: «Holzkoffer, öffne dich!» Mit diesem Zauberspruch…

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PARTNERSEITE

Das Diabetes Center Berne (DCB) engagiert sich in der Förderung diverser Projekte im Bereich der Diabetestechnologie. Es ermöglicht den Zugang zu umfangreichem Fachwissen, zu klinischen Forschungseinrichtungen sowie zu der hauseigenen Laborinfrastruktur und stellt finanzielle Ressourcen zur Verfügung. Das Hauptziel der privaten Stiftung auf dem Campus des Berner Inselspitals ist es, die Entwicklung von Produkten und…

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Gegründet 2017, ist das Diabetes Center Berne (DCB) ein internationales Exzellenzzentrum für Diabetestechnologie geworden. Hier werden innovative Projekte gefördert und bis zur Marktreife unterstützt. Das DCB unterstützt sowohl Start-ups als auch die Forschung im In- und Ausland. In Zusammenarbeit mit der Universität Bern sind vier Professuren am DCB angesiedelt: – Prof. Dr. Lilian Witthauer mit…

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Das Diabetes Center Berne startet zum vierten Mal die Open Innovation Challenge, um innovative Projekte im Diabetesmanagement gezielt zu fördern. Trotz grosser Fortschritte in der Diabetestechnologie besteht weiterhin ein Bedarf an innovativen Lösungen, um das Leben von Menschen mit Diabetes zu verbessern. Die DCB Open Innovation Challenge wurde ins Leben gerufen, um diese Lücken durch…

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Seit April 2024 ist Lisa Koch Assistenzprofessorin an der Universität und dem Universitätsspital Bern und im DCB (Diabetes Center Berne). Gemeinsam mit ihrem Team forscht sie an der Entwicklung nachweislich sicherer, zuverlässiger und wirksamer datengestützter Instrumente zur Verbesserung der Diabetesversorgung. Frau Prof. Dr. Koch, um was geht es in Ihrer Forschung? Meine Forschung befasst sich…

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WISSEN

Gleich zwei Plattformen wurden kürzlich lanciert, um chronisch kranke und gesunde Menschen dabei zu unterstützen, sich im komplexen Gesundheitswesen besser zurechtzufinden. d-journal hat nachgefragt bei den Anbietern und der Schweizerischen Patientenorganisation SPO. Die Sicht der SPO zu Gesundheitsplattformen Wie beurteilen Sie vonseiten SPO die Entwicklung solcher Plattformen (Vorteile, Nachteile)? Grundsätzlich finden wir es sinnvoll, wenn…

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Prinzipiell kann jede Substanz, sei es ein «offizielles» Medikament – auch solche, die ohne Rezept erhältlich sind –, ein pflanzliches Präparat oder ein Nahrungsergänzungsmittel, einen Einfluss auf den Blutzucker haben. Die Verabreichungsart spielt dabei eine untergeordnete Rolle: Unabhängig davon, ob eine Tablette geschluckt wird, ob Augentropfen, Nasenspray oder eine Salbe appliziert werden, nimmt der Körper…

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Kennen Sie das: Sie brauchen zwei Medikamente gegen den Diabetes, dazu einen Blutverdünner, etwas fürs Herz und gegen das Cholesterin? Schnell sind es ein halbes Dutzend verschiedene Spritzen, Tabletten und Tropfen, die Sie täglich anwenden. Verschrieben oder abgegeben vom Hausarzt, dem Diabetologen, der Augenärztin und weiteren Spezialistinnen und Spezialisten. Wie wollen Sie da den Überblick…

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Wie bei anderen Erkrankungen kommen auch bei Diabetes unterschiedliche Medikamente infrage, um der Krankheit entgegenzuwirken. Diese Medikamente unterscheiden sich im Aufbau, in der Herstellung und der Funktionsweise teils stark voneinander und werden daher in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Ein kurzer Überblick über die Unterschiede zwischen Originalpräparaten, Generika und Biosimilars. Ein sogenanntes Originalmedikament enthält einen neuen Wirkstoff…

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Apps und Geräte wie Fitness-, Ernährungs- und Schlaftracker werden immer beliebter. Die Integration dieser Technologien in bestehende Angebote für Diabetes könnte die Behandlung der Krankheit verbessern und Menschen mit Diabetes zu mehr Bewegung motivieren. Ein wirkungsvolles Diabetesmanagement ist entscheidend, um Komplikationen vorzubeugen und die Lebensqualität zu steigern. Die regelmässige Bewegung spielt dabei eine ganz wichtige…

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KINDER MIT DIABETES

Wenn ein Kind die Diagnose Diabetes Typ 1 erhält, ändert sich das Leben der ganzen Familie von einem Moment auf den anderen. Meist steht noch am selben Tag der Termin bei einer Fachärztin oder einem Facharzt für Diabetologie an, um das Einmaleins des Diabetesmanagements zu erlernen. Dieses schnelle und in den Alltag eingebettete Prozedere hat…

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AKTUELL

Es war ein typischer Sommertag im Juni dieses Jahres, am Himmel über Bregenz drohten dunkle Regenwolken. Manch einer der achtköpfigen Gruppe mit Veloausrüstung dürfte sich am Start gefragt haben, ob es wohl eine gute Idee gewesen sei, sich zu einer Bodenseerundfahrt per Zweirad zu treffen. Die Vertreterinnen und Vertreter von Diabetesorganisationen aus Deutschland, Österreich und…

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