Wie tragen Sie eigentlich Ihre Insulinpumpe mit sich herum? An einem Gürtel? In einem schicken Ledertäschchen? Oder machen Sie es wie ich und befestigen Sie sie mit Hilfe eines Clips am Bund Ihrer Hose?
Jedoch finde ich, seit ich meine neue Pumpe bekommen habe, diese Variante nicht mehr so praktisch. Egal ob beim Toilettengang oder beim Umziehen, beinahe jedes Mal löst sich der Clip von meiner Kleidung und lässt das Gerät dann, nur am Schlauch, an mir runterbaumeln, sofern ich aufrecht stehe. War dem aber nicht so, plumpst die Pumpe, meistens natürlich mit dem Bildschirm voran, auf den kühlen, harten Badezimmerboden, und ich fluche dabei unbeherrscht vor mich hin, weshalb man keine gut haltenden Pumpenclips produzieren könne.
Mein neues Gerät sieht zwar modern und edel aus, jedoch finde ich in dieser Angelegenheit die Qualität um einiges wichtiger als das Design. Auch das Farbdisplay erschien mir am Anfang als ein gewaltiger Fortschritt zur vorherigen Pumpe. Da habe ich aber noch nicht gewusst, dass man dafür auch vier Mal häufiger die Batterie wechseln muss.
Klar, beide Pumpen haben Vor- und Nachteile. Neu bedeutet ­dabei aber definitiv nicht immer «besser». Wenn das Gerät unpraktisch ist, hilft auch das beste Aussehen nicht mehr.

Autor: Svenja Rimle